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Dienstag, 30. Januar 2007Lernen bei Maßnahmen der Organisationsentwicklung, in AUs- und Fortbildungen erschöpft sich nicht in kognitiven Klärungen von zutreffenden Management-Theorien, wie es oft in Fortbildungsseminaren von Firmen und Behörden angeboten wird. Erfahrungsorientiertes effektives Lernen bezieht sich immer auf drei unterschiedlichen Erfahrungsebenen :
- die kognitiven Ebene
- die emotionalen Ebene
- die aktionalen Ebene
Aus- und Fortbildung muss daher immer diese „drei Straßen des Lernens“ ansprechen, wenn das Neugelernte Niederschlag in Einstellungs- und Verhaltensänderungen finden soll. Effizientes Lernen muss
1. Fakten, Daten, Zusammenhänge vermitteln. Dabei findet eine kognitive und rationale Auseinandersetzung mit der Thematik statt.
2. Erfahrungen und Erlebnisse vermitteln, die das rational Erfasste auf der emotionalen Ebene erlebbar werden lassen. Dabei setzt sich der Lernende auf der Gefühlsebene mit der angesprochenen Thematik auseinander und belegt z. B. unangemessene, unangenehme Verhaltensweisen mit einer negativen Bewertung.
3. Übungsmöglichkeiten eröffnen. Erst durch das handelnde Umgehen festigt sich im lerntheoretischen Sinn das Gelernte, geht vom kognitiven Bereich in die aktionalen Ebenen über. Zugleich wird durch Training von Verhaltensweisen das Handeln in einer „ungefährlichen“ Simulation erprobt, kann korrigiert und modifiziert werden und bietet so in der Realsituation mehr Verhaltenssicherheit.
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