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Freitag, 01. Juni 2007Hausaufgaben werden in der Schule als Ergänzung des Unterrichts aufgegeben und sollen in der Regel zu Hause erledigt werden.
ZUR TERMINOLOGIE DER HAUSAUFGABEN
In weiten Teilen Deutschlands sagt man neben „Hausaufgaben“ auch „Schulaufgabe“. In der Schule bekommt man Hausaufgaben auf, zu Hause erledigt man die Hausaufgaben. In Bayern bezeichnet man als Hausaufgaben jedoch jene in der Schule geschriebenen Leistungskontrollen, die im übrigen Deutschland Klassenarbeiten heißen.
Im weiteren Sinne bezeichnet man als Hausaufgaben auch andere, berufliche oder freiwillig übernommen, selbstverantwortlich zu erledigende Verpflichtungen. („Er hat seine Hausaufgaben (nicht) gemacht“).
RECHTLICHE REGELUNG DER HAUSAUFGABEN
In den meisten Ländern, in denen eine geregelte Schulform existiert, werden zur Einhaltung der Hausaufgaben Gesetze aufgestellt, die den Nutzen der Hausaufgaben beschrieben oder sogar erzwingen. Hausaufgaben sollen den Unterricht ergänzen. Hausaufgaben sollen zur mittels der Aufgaben, Lektüren, der Verarbeitung, Vertiefung und Anwendung des Unterrichtsstoffes dienen. Hausaufgaben sollen möglichst ohne außerschulische Hilfe in angemessener Zeit bewältigt werden können. Falls dies nicht möglich ist, soll der Schüler dem Lehrer am Folgetag den Lehrer um Hilfe der Hausaufgaben bitten. Bei einigen Schulen werden Hausaufgaben bei der Leistungsbeurteilung angemessen berücksichtigt. Hausaufgaben werden in den Unterricht einbezogen oder die Hausaufgaben werden stichprobenweise überprüft. In einigen Ländern begrenzt man die Hausaufgaben mit Gesetzen. In Hessen dürfen Lehrer in der fünften Jahrgangsstufe den Schülern nur die Menge an Hausaufgaben geben, die in einer Stunde bewältigt werden kann.
PÄDAGOGISCHE ERWÄGUNGEN DER HAUSAUFGABEN
Lehrer, Schüler und Eltern schätzen Hausaufgaben mit großer Mehrheit als nützlich oder sogar unbedingt notwendig ein. Lehrer geben mehr Hausaufgaben auf, um sich in der Schule die Mühe zu sparen mit Schülern mehr zu lernen. Daheim sitzen Schüler meistens vor Ihre Hausaufgaben und wissen nichts damit anzufangen. Wenn in einem Hauptfach keine Hausaufgaben gestellt werden, muss der Lehrer mit Elternprotesten nach der ersten missglückten Klassenarbeit rechnen. Hausaufgaben finden auch in der Praxis nicht die nötige Beachtung. Hausaufgaben sind für jeden wichtig.
FUNKTION DER HAUSAUFGABEN
Hausaufgaben können über verschiedene Funktionen begründet werden.
Hausaufgaben werden gegeben, um das in der Schule Gelernte zu üben und zu vertiefen. Darum ist es wichtig, dass das Kind die Hausaufgaben alleine bewältigt, so gut es kann. Fehler in den Hausaufgaben sind kein Drama. Gerade daran kann man erkennen dass das Kind bei den Hausaufgaben Schwierigkeiten hat.
Hausaufgaben dienen zur Einprägung und üben des Stoffs. Hausaufgaben sollen zur selbständigen Denken und Arbeiten anregen. Hausaufgaben bereiten einen auf den Unterricht vor. Hausaufgaben sollen in ein Fach nur 45 Minuten in Anspruch nehmen. Im Gegensatz zum Klassenunterricht kann ein Schüler seine Hausaufgaben zu Hause individuell in seinem eigenen Tempo abarbeiten. Kaum genutzt wird die Möglichkeit, Schülern individuell unterschiedliche Hausaufgaben zu stellen. Hausaufgaben sollen zusätzlich Interesse und Eigeninitiative fördern. Hausaufgaben sollen zur Selbstbestätigung beitragen. Hausaufgaben soll zum lernen ermutigen. Hausaufgaben erfüllt viel Fleiß und Ausdauer. Hausaufgaben dienen zum späteren Beruf oder Freizeit da. Nicht zuletzt werden Hausaufgaben zumeist erst in den letzten Minuten gemacht.
Die erzieherische Wirkung der Hausaufgaben kann auch negativ beurteilt werden: Hausaufgaben erziehen zu Anpassung oder zu unehrlichem Verhalten, in dem man Hausaufgaben abschreibt.
Hausaufgaben können das Verhalten der Schüler im Unterricht abhängig machen.
UNTERSTÜTZUNG DURCH ELTERN DER HAUSAUFGABEN
Hausaufgaben wird argumentiert, dass Elternhilfe, wie auch die übrigen häuslichen Bedingungen, unter denen Hausaufgaben angefertigt werden die Konzentration leitet. Hausaufgaben sind eine wichtige, oft die einzige Verbindung der Eltern zur Schule herstellen. Hauaufgabenbetreuung durch die Eltern ist für Kinder und Eltern meist von Vorteil. Nicht nur Kinder können durch Hausaufgaben was lernen, auch Eltern können durch Hausaufgaben was lernen. Bei jüngeren Kindern werden die Eltern noch einen Blick auf die Hausaufgaben werfen. Was aber nicht bedeutet, dass die Hausaufgaben stellvertretend für das Kind gemacht werden.
Das Kind zu ermutigen, Anstöße zu geben und mit dem Kind gemeinsam zu überlegen, wie die Hausaufgaben gelöst werden. Eltern und Kind sollten gemeinsam noch mal die Hausaufgaben durch sehen. Eltern sollten ihre Kinder loben wenn sie die Hausaufgaben richtig gemacht haben. Eltern Sollten zu Fragen der Hausaufgaben auch Antworten können. Hausaufgaben sind Aufgaben des Kindes und nicht der Eltern. Hausaufgaben sind ein wichtiger Teil der Erziehung zur Selbstständigkeit, zur Verantwortungsübernahme. Wenn ein Kind gelernt hat selbstständig Hausaufgaben zu machen, wird sich dies in späteren Schuljahren positiv auf die Hausaufgaben auswirken.
ZEITLICH BELASTUNG VON HAUSAUFGABEN
Die Belastung der Hausaufgaben wird seit dem Ende des 18. Jahrhunderts diskutiert. Für viele Eltern und Kinder bedeutet Hausaufgaben der pure Stress. Wenn man Hausaufgaben an ungünstigsten Zeiten macht, wie man Hausaufgaben am frühen Nachmittag oder am späten Abend macht. Schon aus Gründen der zeitlichen Belastung sind Hausaufgaben an Ganztagsschulen regelmäßig nicht vorgesehen. In Frankreich kommen die Schüler erst nach 17 Uhr nachhause und müssen dann noch Hausaufgaben machen.
Erstklässler sollten 20 bis 30 Minuten täglich Hausaufgaben machen.
Es gibt viele Bücher wie man Hausaufgaben am besten machen kann und wie man Spaß dran haben kann. z.B. „ Wie man Hausaufgaben richtig macht“, „Hausaufgaben ohne Stress“, „Hausaufgaben; Helfen - aber wie?“, „So machen Hausaufgaben Spaß“, „Vom Sinn und Unsinn der Hausaufgaben“.
Hausaufgaben sind wichtig für die Vermittlung von Wissen und Bildung. Hausaufgaben kann man auch spielerisch machen, für die erstklasser ist dies am meisten besser und einfacher. Hausaufgaben kann man sich auch zeitlich aufteilen Nach 45 Minuten vollster Konzentration auf die Hausaufgaben, sollte man eine kurze Pause von ca. 5-10 Minuten nehmen.
Gute Lernumgebung zum Hausaufgaben anfertigen schaffen, indem man sich einen geräumigen, ruhigen und gut beleuchten Arbeitsplatz sucht.
Niemand kann bei Lärm oder Musik gut Hausaufgaben machen.
Möglichst keine Hausaufgaben von ähnlichen Stoffgebieten nacheinander erledigen.
Hausaufgaben kann man sich heute schon fertig aus dem Netz runter laden.
HAUSAUFGABEN-TIPPS
Immer im Unterricht mitdenken. Das spart Zeit bei den Hausaufgaben am Nachmittag.
Hausaufgaben gleich an dem Nachmittag erledigen, an dem Ihr den Stoff behandelt habt. So hat man noch nichts vergessen und die Hausaufgaben gehen schneller und einfacher von der Hand.
Hausaufgaben kann man sich auch zeitlich aufteilen Nach 45 Minuten vollster Konzentration auf die Hausaufgaben, sollte man eine kurze Pause von ca. 5-10 Minuten nehmen. In den Pausen sollte man kleine Portionen essen, am besten ist Obst.
Gute Lernumgebung zum Hausaufgaben anfertigen schaffen, indem man sich einen geräumigen, ruhigen und gut beleuchten Arbeitsplatz sucht.
Niemand kann bei Lärm oder Musik gut Hausaufgaben machen.
Möglichst keine Hausaufgaben von ähnlichen Stoffgebieten nacheinander erledigen. Die Arbeitsmittel für die Hausaufgaben gehören in „Griffweite“.
Bei den Hausaufgaben gehören Handys, Fernseher und Musik ausgeschaltet. Das Gehirn soll sich mit den Hausaufgaben beschäftigen.
Mit leichten und interessanten Hausaufgaben beginnen, um den Gehirn Zeit zum aufräumen zu lassen.
Nie nach dem essen mit Hausaufgaben beginnen. Ein voller Bauch studiert nicht gern. Die beste Zeit finden wenn man Hausaufgaben machen kann.
Am Arbeitsplatz sollten immer ausreichend Getränke stehen. Für die Hausaufgaben braucht das Gehirn viel Flüssigkeit.
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